Eure Fragen zum digitalen Marketing – beantwortet
Im Format AskAndre bei OMR Education beantworte ich eure Fragen rund um digitales Marketing – von SEO und GEO über Content- bis E-Mail-Marketing. Hier feature ich einzelne Folgen mit Video und einer kompakten Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Darunter findest du die älteren Folgen, die es nur als Audio gibt, jeweils mit meinen Antworten als Text zum Nachlesen.
Warum der 130 Jahre alte Funnel ein gutes Reporting-Raster bleibt, wie die „Messy Middle" Kaufentscheidungen dorthin verlagert, wo kein Tracking hinkommt, wann die Customer Journey Pflicht ist und wie Marketing, Sales und Service aus ihren Silos kommen. Plus zwei Community-Fragen.
Zur Folge ▸Warum B2B kein „B2C mit Krawatte" ist: das Buying Center überzeugen, das Ideal Customer Profile schärfen, Kundeninterviews statt Marktforschung, die richtigen Kanäle, GEO im B2B und Account Based Marketing – plus zwei Community-Fragen.
Zur Folge ▸Warum E-Mail-Marketing 2026 wichtiger wird, Lifecycle-Kommunikation statt Newsletter, die Hebel zwischen B2B und D2C, smarter Verteileraufbau und welche KPIs nach dem Ende der Open Rate wirklich zählen – plus zwei Community-Fragen.
Zur Folge ▸Was Content Marketing heute ist, warum Strategie immer vor der Produktion kommt, welche Content-Arten es gibt und wie Content Marketing im KI-Zeitalter funktioniert – inklusive zweier Community-Fragen.
Zur Folge ▸Diese Folgen sind ohne Video erschienen. Du kannst sie direkt hier anhören und meine Antworten in Ruhe nachlesen.
Ein Bauträger in München verkauft Eigentumswohnungen für über 700.000 Euro und gewinnt seine Leads über Meta, bekommt aber vor allem Interessenten ohne das nötige Eigenkapital. Wie sich das Targeting über Alter, Region und Interessen schärfen lässt, warum eine eigene Landingpage den Lead-Gen-Ads vorzuziehen ist und weshalb Retargeting nicht der erste Hebel ist. Kernaussage: Für eine so große Kaufentscheidung passen Google Search und YouTube besser als Meta, LinkedIn ist eine weitere Option, und eine gute Agentur bringt oft mehr als Hilfe zur Selbsthilfe.
Zur Folge ▸Ein Haarkosmetik-Hersteller, der bisher über 18.000 Friseursalons verkauft, baut einen eigenen Online-Shop für Endverbraucher auf und will die Marke bekannter machen. Der Schritt von B2B zu D2C bringt einen Interessenkonflikt mit den Salons mit sich, der sich über Rabattcodes, ein Affiliate-Modell und Content aus den Salons auflösen lässt. Brand Awareness und Verkauf sind zwei getrennte Ziele: Reichweite über Partner und Influencer, Verkauf über Google Shopping Ads mit echtem Mehrwert. Der Adventskalender dient vor allem dazu, direkte Kundenkontakte zu sammeln.
Zur Folge ▸Comparison Shopping Services, kurz CSS, sind Preisvergleichsdienste, die neben den eigenen Google-Shopping-Anzeigen Produkte eines Shops bei Google einbuchen dürfen. Woher dieses Modell kommt, wie Merchant Center und CSS-Partner technisch zusammenhängen und welche Kosten, Chancen und Nachteile ein zusätzlicher Partner bringt. Kernaussage: Für kleine Shops lohnt sich der Aufwand nicht, große Shops geben am besten einzelne Produktgruppen an einen Partner und vergleichen die Performance. Ein Partner, der über das Affiliate-Programm abrechnet, ist dabei ein risikoarmer Test.
Zur Folge ▸Ein Unternehmen im Bereich Mobile Payment will sein B2B-Marketing über LinkedIn ausbauen und wissen, ob organische Posts dort noch Reichweite bringen. Warum Engagement wichtiger ist als Posting-Frequenz und Hashtags, wie sich relevante Themen für die Zielgruppe finden lassen und weshalb die Wahl zwischen Firmenaccount und Personenaccounts die eigentliche Kernfrage ist. Kernaussage: Organische Reichweite entsteht, wenn Mitarbeiter und Kunden die Beiträge mittragen, eine hybride Lösung verbindet beide Wege, und besonders starke Posts lassen sich nachträglich mit Paid-Reichweite verstärken.
Zur Folge ▸Eine Hamburger Currywurstbude will ihre Currysauce nicht mehr nur über die Ladentheke, sondern vor allem online verkaufen. Am Fallbeispiel geht es darum, wie ein lokales Geschäft digital skaliert: Suchmaschinenwerbung ganz unten im Funnel, Geschichten aus dem Laden als Social-Media-Content, ein realistisches Testbudget aus Agentur- und Mediakosten und die Ausweitung von Region zu Region. Dazu kommt, wie man ohne Scheu vor Daten erkennt, welche Kanäle funktionieren, warum man Kanäle lieber pausiert als abschaltet und weshalb Wachstum in Wellen von Experimenten entsteht.
Zur Folge ▸Ein neuer Babybody soll mit knappem Budget über einen eigenen Online-Shop verkauft werden, eine Organisationsentwicklungsberatung will einen Markenkosmos wie Apple oder Starbucks aufbauen, und auf einer mehrsprachigen Website melden Crawler hreflang-Verweise auf das noindex-Impressum als Fehler. Beim Start zählt, dort zu verkaufen, wo die Kunden ohnehin sind, und früh Social Proof aufzubauen. Eine B2B-Marke entsteht über eine enge Zielgruppe, lokale Treffen und Content, der von der eigenen Website ausgeht. Zeigen zwei noindex-Seiten per hreflang aufeinander, ist das kein Fehler, sondern Übervorsicht des Tools.
Zur Folge ▸Eine erfolgreiche Currywurstbude hat ihre Currysauce abfüllen lassen und will sie mit kleinem Budget online verkaufen. Am Fallbeispiel geht es Schritt für Schritt durch den Aufbau: Stammkunden im Laden als Multiplikatoren und Newsletter-Abonnenten gewinnen, lokale Gastro-Influencer zur Verkostung einladen und mit Short-Form-Videos und regionalen Ads eine glaubwürdige Story erzählen. Für den Sprung auf 20.000 Flaschen helfen statt Suchanzeigen eher Marktplätze wie Amazon, Limited Editions, indirekter Vertrieb über den Handel und Partnerschaften mit anderen lokalen Manufakturen.
Zur Folge ▸Ein veganer Blog mit Instagram-Account soll ohne Werbebudget mehr Traffic und Follower gewinnen. Reichweite entsteht dann vor allem über Zeit: Mitdiskutieren in Foren und Gruppen, Content-Kooperationen und Interviews, Serienformate mit klarer Storyline und konsequente Interaktion mit den eigenen Kommentatoren, wobei Authentizität die Grundvoraussetzung bleibt. Außerdem geht es darum, wie Performance Marketing funktioniert, wenn Follower statt Website-Klicks das Ziel sind. Kernaussage: Bezahlt aufgebaute Reichweite auf fremden Plattformen verliert über die Zeit an Wert, deshalb sollten Newsletter, Messenger-Kanäle und Browser-Benachrichtigungen die Leute direkt erreichbar machen.
Zur Folge ▸Ein manuell gepflegtes Reporting in Google Sheets lässt sich mit Google Looker Studio und Konnektoren in visuelle Dashboards überführen, während das Feintuning einzelner Kanäle in den Tools der Plattformen selbst bleibt. Fehlende Seitenaufrufe in Google Analytics deuten vermutlich auf einen Implementierungsfehler hin; Ad-Server, Logfiles und ein Rohdaten-Export nach BigQuery liefern Ersatzdaten. Für den Online-Shop eines Feinkostgeschäfts liegt die SEO-Stärke nicht auf der Startseite, sondern auf Kategorieseiten mit eigenem Verkaufsberater-Content und ergänzenden Blogbeiträgen.
Zur Folge ▸Bei Social-Media-Anzeigen gehen hohe Klickraten oft mit hohen Kontakt- und Klickpreisen einher, was auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt. Warum CPM- und CPC-Kampagnen unterschiedliche Kreationen brauchen, wie sich beide über den effektiven CPM vergleichbar machen lassen und welche Rolle Zielgruppe, Wettbewerb und Kontaktfrequenz spielen. Außerdem: Warum Performance Max bei nischigen Produkten wie Haarsystemen schwächelt, weshalb der Algorithmus möglichst viele Daten, einen Ziel-CPA und Micro-Conversions braucht und wie Brand- und Wettbewerberbegriffe sinnvoll verteilt werden.
Zur Folge ▸Wie ein Unternehmen auf LinkedIn Reichweite aufbaut, obwohl Personen dort organisch mehr Sichtbarkeit bekommen als Unternehmensseiten, und warum Likes, Kommentare und Verlinkungen der Mitarbeiter mehr bringen als kopierte Beiträge auf privaten Profilen. Außerdem, wovon das Startbudget eines Online-Shops abhängt: Geschäftsziel, Wiederkäufe, Wettbewerb und Warenkorb, mit dem Rat, zunächst einen einzigen Kanal zu bespielen und in drei bis sechs Monaten belastbare Zahlen zu sammeln. Zum Schluss Kindermarketing für einen Indoor-Freizeitpark: getrennte Bereiche für Eltern und Kinder, YouTube, regionale Influencer und Call-to-Actions, die Kinder zum Gespräch mit den Eltern anregen.
Zur Folge ▸Ein kleiner Online-Shop für regionale Delikatessen soll mehr Umsatz bringen, ein Familienunternehmen sucht das passende Funnel-Modell für seinen neuen B2C-Shop mit Haarkosmetik, und ein D2C-Shop überlegt, ob Alt-Texte für 1200 Produktbilder den Aufwand wert sind. Kategorieseiten mit Einkaufsratgeber sind die wichtigste SEO-Hausaufgabe im E-Commerce. Wie der Funnel heißt, ist egal, entscheidend ist, ihn von unten nach oben mit jeweils eigenen Kennzahlen zu bearbeiten. Bildbeschreibungen erzeugt man einmal automatisiert per Sprachmodell und nutzt sie dann möglichst breit im Shop, auf Pinterest und Instagram.
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